Schokolade im Bett essen macht: Iih, zermatschte Schokolade, ich muss das Bettzeug wechsel.
Schokolade nach OP im Krankenbett essen macht: Aaaah! Wo kommt das ganze Blut her???
Schokolade im Bett essen macht: Iih, zermatschte Schokolade, ich muss das Bettzeug wechsel.
Schokolade nach OP im Krankenbett essen macht: Aaaah! Wo kommt das ganze Blut her???
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Eigentlich bin ich recht gerne im Krankenhaus, richtig schlimme Sachen hab ich zum Glück bisher nicht gehabt, Narkosen vertrage ich super und endlich mal genug Zeit um den ganzen Tag zu lesen, ohne schlechtes Gewissen, oder Serien zu streamen!
Diesmal hat sich scheinbar mein ganzes gutes Karma aufgebraucht.
Meine Zimmergenossen reden ohne Punkt und Komma – LAUT! Eigentlich redet nur eine Person, die andere suggeriert jedoch leider Interesse, was Person 1 dazu ermuntert, ihre komplette Lebensgeschichte auszubreiten, sich über alles und jeden zu beschweren und einfach kein Ende zu finden. Person 1 fühlt sich nebenher auch noch dazu berufen mir ständig ungefragt Tipps zu geben, was ich nach der OP alles zu tun, oder zu lassen hätte.
Außerdem scheinen meine Zimmergenossen die Tropen als gemeinsames Lieblingsreiseziel definiert zu haben und simulieren sie direkt mal hier, im gemeinsamen Zimmer.
Meine Henkersmahlzeit vor der OP morgen Mittag, war ein Wurstteller, mit zwei Krümeln Brot. Das darf jetzt 18 Stunden vorhalten – also um genau zu sein 2 Krümel Brot mit Margarine, denn Wurst ess ich ja garnicht, hatte ich mehrfach erwähnt. (Nein, verändern ließ sich nichts, rein GARNICHTS!!!)
Und weil ich scheinbar noch ganz viel Demut erfahren muss, auf dem Weg zur Erleuchtung, ist mein Bett an der Tür, ich hasse den Türplatz! Mein Beistelltisch steht so ungünstig, dass ich die Schubladen nicht öffnen kann, egal wie man ihn dreht und wendet und im Bad ist kein Platz mehr für meine Sachen, da die anderen sich ordentlich breit gemacht haben.
All das sind persönliche Befindlichkeiten, darüber kann man sich ärgern, oder eben auch nicht. Das Krankenhaus macht ansonsten einen recht modernen Eindruck in Sachen Ausstattung. Das Bad sieht gut aus, die Betten sind elektrisch und jeder hat sein eigenes Mediaterminal. Üblich ist der Standart noch bei Weitem nicht, eher Luxusausstattung!
Was mich aber wirklich irritiert, was ich sogar recht unprofessionell finde, ist, dass man nach ALLEM fragen muss. Haben die hier keine Qualitätssicherungssysteme, keine Casemanager, oder sowas? Keine „Willkommen“- Broschüre in der die grundlegenden Infos stehen, wie Frühstück, Cafeteria, Chipkarten aufladen, Visite, Kapelle, und was es sonst nicht alles gibt?
Schlimm finde ich das aber vor allem deshalb, weil immer (!!!) wenn ich irgendwas wissen möchte, dann steht da diese kleine, unfreundliche, alte Schwester (die scheinbar allein dazu befugt ist mit Patienten zu reden) und gibt bescheuerte, nichtssagende, pissige Antworten. Gnarf!
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Immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich Postings von Freunden/Bekannten fröhlich kommentiere und mir dann im Nachhinein denke: „Oh, vielleicht war das unpassend?“
Heute schrieb ein Bekannter beispielsweise: „Endlich einen Kaffee, an so einem grauen Tag!“ Mein erster Impuls: „Hey komm rüber, bei uns scheint die Sonne“, dann „Oh Man, vielleicht meint er ja garnicht das Wetter“…
Ertappt! Wieder zu viel gedacht! Dabei hab ich, als Interpretator des Gelesenen, ja garkeine Verantwortung, ich muss werder prüfen in welchem Gemütszustand sich der andere befindet, ob er vielleicht etwas freizügig mit der Öffentlichmachung seiner privaten Schwierigkeiten umgeht, oder ob sich überhaupt etwas kryptisches hinter dem Geposteten befindet!
Trotzdem möchte man ja nicht als alleiniger Unwissender unpassende Kommentare abgeben. Im „social media“- Fettnäpfchenmarathon steht man ja nur ungern mit der Fackel an forderster Front.
– Ich glaub ich check auf Wetter.de mal ganz unverbindlich den Status in Niedersachsen
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1. Phase der sozial erwünschten Entschuldigung
2. Phase des Gefühls ungerecht behandelt worden zu sein
3. Phase der Wut
4. Phase des Verstehens
5. Phase der Einsicht und Veränderung
Erfindung! Meine!!!
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Durch den Wärmeaustausch zwischen Aterien und Venen, in den Beinen, stören sich Vögel nicht an kalten Füßen… /sing *das will ich auch, das will ich auch, das will ich auch!“*
Ich frage mich aber, ob sich Vögel (oder wohl auch Hunde) dann trotzdem freuen, wenn sie mal warme Füße haben…?
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Dieser dämliche, 2 Meter große, goldene Arbeitsgolem! Da liegt man nachts in seinem Bett, versucht zu schlafen, kann aber nicht, weil man nichtmehr weiß, ob man nun den Arbeitsgolem aktiviert hat, oder nicht und bekommt dann plötzlich Panikgefühle, weil man glaubt, dass der Golem einen töten wird, wenn er keinen Arbeitsauftrag hat. Den Golem- Stopp Spruch hat man überflüssigerweise auch vergessen!
– von so einem Mist wird man dann leicht ängstlich wach und stellt fest, dass das einzige, was sich aus einem solch skurrilen Traum Bewahrheitet, das nichtmehr einschlafen können ist! Ein Arbeitsgolem wäre hingegen viel nützlicher!
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Nach gefühlten zehn Stunden Shoppingmarathon mit den Arbeitskids, genieße ich im Erdgeschoss der Thiergalerie ein wenig Ruhe in einem der Massagesessel.
Eine Frau setzt sich neben mich und fängt an zu telefonieren (ich mutmaße mit ihrem Sohn):
„Was ich heute koche?“
…
„Nein? Ach ob ich schon einkaufen war? Ja bin gerade fertig!“
…
„Nein, die heißen anders. DUREX heißen die, die ich für dich gekauft hab!“
…
„Ja, ich kenn halt nur die. Jetzt probierst du sie halt mal aus und das nächste Mal hol ich andere!“
– Sehr verantwortungsvolle Mutter. Wenn aber der Sohn wüsste, dass nun das halbe Shoppingcenter über seine Kondomvorlieben bescheid weiß, hätte er sich vielleicht lieber nur einen Pullover mitbringen lassen 🙂
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Mag sein, dass ich ein Populist bin, vielleicht bin ich auch nur naiv, oder schlimmer noch ein Troll!
Mich machen demagogische Debatten um Minderheiten unglaublich wütend, wobei mir das Wort „Minderheiten“ auch gleich mal so überhaupt nicht gefällt! Seien es Frauen, Zuwanderer, Homosexuelle, Transgender, usw. passt der Begriff „Minderheit“ so gar nicht! Ich verlege mich von nun an auf „Menschen“. Überhaupt sollte man viel öfter das Wort „Menschen“ im Zusammenhang mit allen möglichen Schlagzeilen verwenden:
Die „Schlecker-“ Menschen
Die Morde an Menschen
die zuwandernden Menschen, etc.
Dass Menschen diskriminiert und verurteilt werden ist nicht neu und langsam sollte auch ich mich daran gewöhnt haben. Aber das will ich nicht! Ich bin froh mich immer wieder gleichermaßen ärgern zu können, wenn irgendwelche unreflektierten Kleingeister hetzende Parolen verbreiten.
Aktuell geht der Shitstorm in den Medien und in sozialen Netzwerken gegen Zuwanderer. Besonders ärgere ich mich, wenn Menschen, die ich aus dem „echten“ Leben kenne, solcherlei demagogischen Postings abgeben. Vor allem dann wenn ein Link geteilt wird, mit der Überschrift: „da könnt ich kotzen“.
Was steht denn hinter dem „da könnt ich kotzen“? Worüber machen sich solche Leute sorgen? In welcher Art werden ihre Freiheiten denn beschnitten, wenn Menschen a) einwandern, b) Sozialleistungen beantragen und c) vielleicht sogar gewährt bekommen?
Menschen waren schon immer Nomaden, Deutschland gibt es im Grunde ausschließlich aufgrund von Völkerwanderungen und wen sollte das ernsthaft stören? Für mich sind Menschen eben Menschen, das Geburtsland ist Glückssache, Veränderung gehört dazu!
Unsere Gesellschaft hier besteht nicht aus Armutselend, hier muss sich niemand prostituieren um die Familie zu ernähren, hier muss es keine Straßenkinder geben, Leistungen von Handwerkern, Ärzten, oder Lebensmittel gibt es hier auch ohne Korruption, hier haben junge Menschen die Chance sich zu entwickeln, ihren eigenen Weg zu gehen, hier bleiben junge Mädchen nicht traditionell bei ihren Eltern wohnen, bis sie endlich weggeheiratet werden…
Ich war bisher weder in Rumänien, noch in Bulgarien, aber ungefähr so und schlimmer stelle ich es mir vor, dort zu leben. Nur Arm und Reich, kaum Mittelschicht, dabei aber sympathisch, hilfsbereit.
Unser Land ist so reich an Möglichkeiten, auch wenn hier auch nicht alles rosarot ist, auch hier gibt es arme Menschen, auch hier wissen Familien oft nicht wie es weiter gehen soll, scheitern an Gerichten und Bürokratien, aber warum so eine Missgunst gegenüber allen und allem Fremden?
Und vor allem, warum kommt diese Missgunst so oft von Menschen, die es eigentlich auch gar nicht betrifft, von Menschen, die einen Beruf, ein Einkommen haben, die genügend Geld für Hobbys, Urlaubsreisen und Shoppingtouren ausgeben können? Wodurch fühlen sich diese Menschen bedroht? Wozu diese Anti- Parolen, diese Menschenverachtung?
Haben diese Menschen sich auch nur einmal Gedanken darüber gemacht, was es bedeutet auszuwandern? Familie, Freunde, Traditionen, Gewohnheiten, ein Leben aufzugeben? Wie es sich anfühlt Menschen zurück zu lassen, die man liebt, weil man es besser haben will, wie viel Mut dazu gehört so einen Schritt zu wagen? Ohne Perspektive in ein Land zu gehen, mit der Hoffnung nur schnell eine Arbeit und Wohnung zu finden? In ein Land zu gehen, von dem man wahrscheinlich schon weiß, dass man auf Ablehnung stoßen wird? Das macht doch keiner aus bösem Willen, so etwas macht man aus Not, weil man eine Ausweglosigkeit empfindet, die man nicht mehr ertragen kann. Und warum sollte ein solcher Mensch nicht für den Start in ein neues Leben alle Hilfe bekommen, die dem Einwohner des Landes auch zur Verfügung steht?
Ich wünsche mir, dass die Welt offener wird, dass Integration etwas ist, was von der Gesellschaft gelebt und in die Politik getragen wird, dass Fremdenhass nicht geduldet wird und dass Kindergärten und Schulen sich mit diesen Themen befassen!
Und wenn ich auch sonst gerade nicht viel tun kann, so bin ich eben ein Troll, der zu jedem dieser Postings seinen unerwünschten populistisch, naiven Senf dazu gibt!
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Es ist eine Weile her und eigentlich hat es auch nur einige Augenblicke angehalten, aber damals geriet ich in eine Symbiose mit einer Stubenfliege.
Ich lag damals bäuchlings auf einem Fels in den korsischen Gumpen. Die Fliege landete auf meiner Hand und starrte mich an. Hob ich den Kopf, hob sie ihn auch, neigte ich den Kopf, tat sie es ebenso. Meditatives gegenseitiges mustern, eine gefühlte Ewigkeit.
Das war Zen!
Schön wäre es, diese einmal empfundene, innere Ruhe konservieren zu können, um sie immer dann rauszuholen um eine Dosis davon zu nehmen, wenn man kurz davor ist, schreiend im Kreis zu laufen.
Immer dann, wenn Kollegen Absprachen über den Haufen werfen und auf Ansprache empfindlich und bockig reagieren…
Oder wenn ein 16 jähriges Kind beim Frühstück, die Semmeln durch die Gegend wirft, mit den Worten, die wären alt, würden stinken und so einen Scheiß äße sie nicht, weil sie vom Vortag sind…
Oh, und natürlich die Situationen, in denen man zum hundertsten Mal erklärt wie man die Spülmaschine einräumt, damit das kleine Fach, in dem sich der Tab befindet, auch aufgehen kann und das Geschirr nicht nur heiß geduscht wieder ausgeräumt wird…
Vor allem aber in den richtig entscheidenden, großen Momenten, in denen Pädagogik gegen Wirtschaftlichkeit ankämpfen muss…
Dann wäre eine Brise Zen genau das Richtige! – oder im nächsten Leben kroatische Stubenfliege werden…
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To do: Lottogewinn, also richtiger, keine Peanuts!
– Was kostet die Welt? – Ich nehm 2!
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